12.05.2015

Honeybee Metamorphosis

Entwicklungszyklus

Eine Arbeiterin entwickelt sich innerhalb 21 Tagen, so weit so gut. Dies wurde jetzt in einem High Speed Video der National Geographic mit einer Zeitraffer Geschwindigkeit von 2500 Bildern pro Minute aufgenommen und zusammengefasst in einem ca. 60 sec dauerndem Video in toller Qualität abgebildet. Hier der Link, unbedingt sehenswert:

http://video.nationalgeographic.com/video/magazine/150415-ngm-bees-more


06.05.2015

Erster Offener Imkertreff

Imkertreff

Am Montag, dem 04.05. fand der erste „Offene Imkertreff“ im Naturschutzhaus in Weilbach statt. Dies war eine Veranstaltung des Naturschutzhauses der Weilbacher Kiesgruben in Kooperation mit dem Imkerverein Hofheim und findet von Mai bis August jeden ersten Montag im Monat statt.

Die Inhalte der Veranstaltungen werden den Bedürfnissen der Besucher angepasst. Dies kann für Interessierte ein Einblick in den Umfang und die Arbeitsweise eines Imkers sein, oder auch die Beantwortung von Fragen zur Ausrüstung oder Standort von Bienen.
Hobbyimker sind ebenfalls willkommen und deren Fragen werden ebenso gerne beantwortet.
Sofern es von allgemeinem Interesse ist, wird auch eine praktische Ausführung am Bienenstand angeboten oder am Schaukasten das Bienenleben erklärt.

Beim ersten Treffen wurden schon während der Kennenlernrunde Fragen zur Imkerei beantwortet und danach die Basiswerkzeug eines Imkers vorgestellt. Zum praktischen Teil ging es dann an den Bienenstand. Ein Bienenvolk wurde wie auch auf dem Bild zu sehen, gemeinsam nach Schwarmzellen abgesucht.

Der nächste Termin findet am 01. Juni im Naturschutzhaus in Weilbach statt.


01.05.2015

Bienenhaltung in Hessen

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Artikel des Umweltministeriums in Hessen

In Hessen gibt es etwa 50.000 Bienenvölker. Das entspricht einer durchschnittlichen Flächenabdeckung von etwa 2,4 Völkern oder 50.000 Bienen je 100 ha Landesfläche. Von den insgesamt rund  7.000 Bienenhaltern berteiben die meisten die Imkerei als Freizeitbeschäftigung. Daneben existieren aber auch etwa 30 Berufsimker, die mit bis zu 600 Völkern wandern und gezielt Bestäubungsdienstleitungen anbieten.

Die Honigerträge liegen in Hessen mit durchschnittlich 30 kg je Volk etwas höher als im Bundesdurchschnitt. Mit etwa 1,3 kg pro Kopf und Jahr wird in Deutschland besonders viel honig konsumiert. Über 80 Prozent des Honigbedarfs wird jedoch importiert. Die inländische Produktion wird zum überwiegenden Teil von Erzeugern direkt vermarktet.

Wichtiger als die Honigproduktion ist aber die Bestäubungsleistung der Honigbienen, deren volkswirtschaftlicher Beitrag auf mindestens das 10-fache des Honigverkaufserlöses, also bundesweit auf über eine Mrd. Euro geschätzt wird. Bienenvölker bestäuben 80 Prozent aller Blütenpflanzen, darunter sind zahlreiche landwirtschaftliche und gärtnerische Kulturen.......


30.04.2015

Vielfältige Bedrohungen für die Honigbiene: Wie wirken Insektizide auf Verhalten und Gesundheit der Biene?

Prof. Dr. Gruenewald

Veranstaltet wurde der Vortrag vom Naturschutzhaus der Weilbacher Kiesgruben in Kooperation mit den Imkervereinen Bad Soden und Hofheim.

Die Honigbiene ist für die Ernährung des Menschen unerlässlich. Allerdings ist sie in einer vom Menschen stark geprägten Umwelt vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt. Krankheiten wie Varroose, die intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und ein nicht optimales Nahrungsangebot belasten die Bienenvölker.

Im Vortrag setzte sich Prof. Dr. Bernd Grünewald, Leiter des Instituts für Bienenkunde Oberursel, kritisch mit den verschiedenen Faktoren auseinander. Bienen kommen während ihrer Sammelflüge mit Pflanzenschutzmitteln in Kontakt. Viele der Insektizide die eingesetzt werden, können die Honigbiene schädigen. Prof. Dr. Bernd Grünewald gab einen Überblick über die Gefahren für unsere Bienenvölker. Unterschiedliche Versuchsreihen geben Auskunft darüber, wie Insektizide auf den Organismus der Bienen wirken und ihr Verhalten ändern. Erläutert wurde unter anderem ein Feldversuch bei dem Bienen nach Fütterung des Neonikotinoids Thiacloprid überaktiv wurden. Sie konnten sich minutenlang nicht koordiniert bewegen. Diese Wirkungen auf das Verhalten der einzelnen Biene wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Erstaunlicherweise führen diese Effekte jedoch nicht zu Schädigungen am gesamten Bienenvolk.

Im Anschluss fand eine lebhafte Gesprächsrunde statt und Prof. Dr. Grünewald beantwortete den Teilnehmern eine Vielzahl an Fragen zum Thema.


24.04.2015

Startschuss für die Initiative „Bienen füttern"

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Artikel in Die Biene
Am 23. April 2015 hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Peter Bleser gemeinsam mit dem Deutschen Imkerbund und den Branchenverbänden den Auftakt der bundesweiten Informationskampagne „Bienen füttern" bekannt gegeben. Informationsmaterialien des Bundeslandwirtschaftsministeriums und des Deutschen Imkerbundes zur Förderung von Wild- und Honigbienen werden in über 500 Baumärkten, Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien in der gesamten Bundesrepublik verteilt......


10.04.2015

Den Honigraum aufzusetzen

......frei nach dem Motto von Dr. Gerhard Liebig, es gibt kein "zu früh" nur ein "zu spät". Das bestimmende Ereignis für die Bienenhaltung im April ist die Kirschblüte. Sie kündigt den Beginn der Frühjahrstracht an. An dem großen Blühen sind in enger Folge und leicht sichtbar auch Löwenzahn, Apfel, Ahorn und Raps beteiligt. Für die Neu Imker/Innen zeigt Dr. Liebig in dem Video wie es geht und mit welchen Arbeiten das Aufsetzen des Honigraums verbunden werden kann. Dies kann auch ergänzend in der Monatsbetrachtung April 2015 nachgelesen werden.